Von Peiting in die Mongolei

Tolle Bilder und spannende Geschichten – lassen Sie sich mitreißen!

Hier bei uns, am Freitag, den 22. März 2019 um 19.30 Uhr, berichtet Hanno Sprösser von seiner Reise. Christina und Hanno fahren mit dem Landrover von Peiting über Polen, Baltikum, Russland zum Baikalsee, Mongolei, Wüste Gobi, Ulan Bator, Altai-Gebirge.

7 Zeit-Zonen werden auf 27.000 km durchfahren!

Eintritt frei – Spenden erwünscht (für Steppenkind e.V.)

Beiträge zum Gemeinschaftsbuffet sind willkommen, Getränke sind vorhanden.

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Unbekannte Italienerin – Sorteninfos aus dem Hause Löwenzahn!

„Tonda di Chioggia“

Diese Woche haben wir die wundervolle, jedoch meist unbekannte „Tonda di Chioggia“ im Sortiment. Sie gehört zu den Roten Rüben (Beta vulgaris) – in Bayern auch Rande oder Ranne genannt – und ist damit verwandt mit Mangold und Zuckerrübe. Sie unterscheidet sich äußerlich von der bekannten Roten Bete aufgrund ihrer markanten Ringe – weiß-rot!

Geschichte

Rote Bete ist im Mittelmeerraum, vermutlich in Nordafrika, beheimatet und kam mit den Römern nach Mitteleuropa. “Tonda di Chioggia” ist eine alte italienische Sorte, benannt nach der italienischen Stadt Chioggia in Venetien. Neben dem Fischfang war der Gemüseanbau traditionell der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt im Golf von Venedig. So gibt es verschiedene weitere Gemüsesorten, die nach der Stadt benannt sind, wie z. B. Radicchio „La rosa di Chioggia“ oder der Muskatkürbis “Marina di Chioggia”.

Nutzung und Verarbeitung

Die Ringelrübe kann ähnlich wie die Rote Bete zubereitet werden, ihr schönes Aussehen ist aber auch sehr dekorativ.

Die „Tonda di Chioggia“ kann für Gemüsegerichte, Gemüsesalate oder dünn gehobelt als Rohkost zubereitet werden. Beim Kochen wird sie lachsfarben. Es bietet sich an, aus dünnen Scheiben Gemüsechips zuzubereiten, um ihre lustige Musterung beizubehalten (dünne Scheiben in der Pfanne mit viel Fett oder im Backrohr auf dem Blech ausbacken).

Geschmacklich ist sie der Roten Bete ähnlich, sie schmeckt jedoch etwas feiner und nicht so erdig, jedoch etwas süßlich. Auch bei Kindern kann sie aufgrund ihres tollen Aussehens punkten!

Auch zum Lagern über den Winter ist die Ringelrübe sowie auch ihre bekannte Schwester Rote Bete gut geeignet.

(aus: www.garten-des-lebens.de/gemueseportrait-rote-bete-tonda-di-chioggia/ (16.11.16))

Viel Freude mit dem unbekannten Gemüse!

 

Die schwarz-rote Koalitionstomate!

Dieses Jahr haben wir uns wieder
an einigen außergewöhnlichen Tomaten-Sorten versucht.

Eine davon ist die
schwarz-rote Koalitionstomate.

Zu Beginn ihrer Reifephase ist sie tiefschwarz, manchmal fast lila. Wenn sie dann fast reif ist, wird ihre schwarze Färbung durch rote Streifen und Flächen durchbrochen.

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Eine Augenweide!

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Die schwarz-rote Koalitionstomate kommt jedoch erst
zusammen mit grün so richtig zur Geltung! 😉

Momentan können Sie die Koalitionstomate gern im Hofladen probieren – solange der Vorrat reicht. Wenn viel Nachfrage besteht, bieten wir Sie nächstes Jahr vielleicht sogar als Jungpflänzchen an!

Hofladen-Öffnungszeiten:
Dienstag: 10.00-18.30 Uhr
Freitag: 10.00-18.30 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

 

Lasst es bunt werden: der Rote Meier und andere ausgefallene Sorten!

Für alle denen noch etwas Farbe im Garten oder Geschmack beim Sommer-Grill-Buffet fehlt:

Wir haben ausgefallene Sorten
und bunte Blumen im Hofladen!

Der Rote Maier beispielsweise: die zu Unrecht in Vergessenheit geratene Kulturpflanze wird schon seit Jahrhunderten angebaut und verzehrt. Auch dieses Blattgemüse ist mit den Römern zu uns gewandert, wurde dann aber leider durch den ertragreicheren Spinat – der aus Persien zu uns kam – verdrängt.

Dabei ist der Rote Meier sehr gesund und nahrhaft:
Die Blätter enthalten viel Vitamin C, Carotinoide, Eisen und Kalzium und können sowohl roh als Salat, als auch gedünstet wie Spinat gegessen werden. Beim Kochen verlieren sie ihre typisch rote Farbe und schmecken etwas milder als üblicher Spinat.

Doch auch als Garten-Zierpflanze ist er an Schönheit nicht zu übertreffen – seine Blätter schimmern in einem intensiven Rot im Sonnenlicht!

Er ist einfach zu pflegen, braucht nur Sonne, einen Topf und nicht einmal Schneckenschutz, die mögen ihn nämlich überhaupt nicht!

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Neben dem Roten Meier haben wir aber auch noch viele andere Pflanzen da – sämtliche Kräuter und eine Auswahl
an ein- oder mehrjährigen Blumen!

Kommen Sie uns besuchen und
bepflanzen Sie Ihren Garten mit etwas Farbe 🙂

Hofladen-Öffnungszeiten
Dienstag: 10.00 – 18.30 Uhr
Freitag: 10.00 – 18.30 Uhr

 

Sommer-Regionalität

Der Sommer ist – endlich! – im Anmarsch!

Nachdem sich die Qualität der regionalen Fruchtgemüse aufgrund der dunklen Regenzeit bisher recht bescheiden ITALIENzeigte, vor allem in Bezug auf den Pre is, haben wir noch einiges aus dem etwas helleren Süden im Programm.

So manche italienische Tomate oder Paprika hat nicht unbedingt viel längere Wege hinter sich und
ist „saisonaler“ als Gemüse aus deutschen Gewächshäusern, die in den letzten Wochen wegen hohem Pilz- und Krankheitsdruck Heizung und Licht benötigten.

BAYERNKräuter, Salate und auch Gurken genießen jetzt aber auch den bayerischen Sommer.
Zucchini und Tomaten folgen in Kürze. Wir freuen uns schon drauf! 🙂

Kommen Sie uns also in unserem Hofladen besuchen und genießen Sie unsere frischen Produkte!

Dienstag: 15.00 – 18.30 Uhr
Freitag: 10.00 – 13.00 & 15.00 – 18.30 Uhr

Ochsenherz, Reisetomate und Co. – Wir warten!

Wir warten auf unsere neuen Besitzer!

Hallo, wir sind Tomaten-Jungpflanzen, teilweise „Alte Sorten“, und hätten gerne neue Plätze!

Zum Beispiel die Waltinger-Cocktailtomaten: kleine, zierliche Naschtomaten für Freiland, Gewächshaus oder große Töpfe. Oder die Zuckertraube: auch eine Cocktailtomate, lange Trauben voller Früchte, viele Blätter und einen festen Stand.

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Aber nicht nur wir Tomaten warten, sondern auch die Gurken, Arola und Tanja, verschiedene Kürbisarten und die Andenbeeren und viele, viele andere…

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Auch unsere sukkulenten Freunde zaubern Wüstenflair in Steingärten oder Gabionen.

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Besuchen Sie uns freitags  und dienstags ab 15.oo Uhr und entdecken Sie unsere ausgefallenen Jungpflanzen für Ihren Garten!

Lust auf Regionales?

Liebe Kundinnen und Kunden,

der Herbstwind fegt durch unseren Hofladen, er nimmt Altes mit und macht Platz für Neues.

Neu: Freitags gibt’s Krapfen, Brezen, „Coffee to stay“

Wir möchten in Zukunft nicht nur Bio-Lebensmittel anbieten, sondern auch Selbstgemachtes z.B. Öle, Marmeladen, Kunst und Handwerkliches aus der Region.

Damit der Hofladen vom Dorf fürs Dorf auflebt benötigen wir Eure /Ihre Hilfe !

Welche Produkte sind für Sie wichtig ? Was fehlt ?

Stellen Sie selbst Produkte her, die in das Sortiment passen oder kennen Sie jemand, der einkocht, einlegt, strickt, bastelt und so unseren Reichlinger Schmankerlschrank bereichern könnte ?

Über Tipps und Anregungen freuen sich Claudia Danner und Conny Berktold im Hofladen der

Gärtnerei Löwenzahn (Tel.08194-8422)

regional – fair – ökologisch

Kaum steht die „staade“ Zeit ins Haus, werden Ideen ausgesprochen und Projekte ausgeheckt. Diesmal ist es die Idee, unsere Kunden regelmäßig über Themen zu informieren, die uns so beschäftigen.

2012 ist für mich (Conny Berktold) geprägt von der Arbeit an der Gemeinwohlbilanz. Die Gemeinwohlökonomie steht für gerechteres Wirtschaften. Mehr dazu unter www.gemeinwohl-oekonomie.org. Ein Aspekt dabei ist das „ethische Verkaufen“. In diesem Zusammenhang möchten wir die Transparenz unseres Handelns erhöhen und an dieser Stelle über unsere Gemüselieferanten informieren. So kann sich jeder im Internet über soziale und ökologische Qualitäten der Betriebe informieren.

Seit 20 Jahren werden wir von unserem Partner Ökoring Großhandel aus Mammendorf beliefert. Wir unterstützen dessen Bio-Regionalkonzept:

regional produziert – 100% fair gehandelt – 100% ökologisch erzeugt.

Öko-Zertifikate sind bei uns selbstverständlich. Darüber hinaus bieten wir auch nicht-kommerzielle Produkte aus der Region ohne Bio-Label an. Zur Zeit 5 l-Kanister Apfelsaft vom Gartenbauverein Reichling, demnächst Walnüsse von einem Dorfbaum. „Bioregional“ bedeutet, dass die Ware nicht mehr als 100 km vom Erzeuger zum Ökoring oder direkt zu uns fährt.

Wenn Sie diesen Monat Rettich oder die Möhre Milan in der Gemüsekiste finden, ist diese vom Obergrashof aus Dachau. Hier wird nicht nur erstklassiges Demeter-Gemüse produziert. Herr Jacobs hat sich sehr um die Entwicklung der Züchtung für den ökologischen Landbau verdient gemacht. Pionieren wie ihm haben wir es zu verdanken, dass heute für fast alle Gemüsearten samenfestes Saatgut zur Verfügung steht, das nicht von den einschlägigen großen Firmen der Gentechnik-Freunde kommt. Am Obergrashof finden Ausbildung, pädagogische Arbeit, Fortbildungen für Gemüseerzeuger und Naturkostfachhandel statt und nicht zuletzt lebt hier auch noch eine Herde des fast ausgestorbenen Murnau-Werdenfelser-Rinds.

Zum Schluss möchte ich noch alle Interessierten ermuntern, sich mit uns über die Frage auszutauschen, die mich momentan am Meisten „fuxt“:

Was bedeutet faire Produktion, fairer Handel konkret heute in Deutschland?